
Heimvorteil für Gabi
Gabi kehrt zu seinem zweiten Heimrennen nach Interlagos zurück. Nach dem frühen Aus im Vorjahr will er 2026 alles richtig machen. Die Paulistas werden ihn in jeder Kurve anfeuern, da sind wir sicher.

Audi Revolut F1® Team reist zum letzten Kapitel des aktuellen Triple-Headers nach Brasilien. Für Gabriel Bortoleto wird es ein ganz besonderes Wochenende: sein Heimrennen.
In Brasilien wartet ein besonderes Rennwochenende. Zum Abschluss des Amerika-Triple-Headers brennt Audi Revolut F1® Team auf den Einsatz in Interlagos, denn in Mexiko-Stadt holte das Team bereits zum achten Mal in dieser Saison Punkte.
Vier Rennen vor Saisonende geht der Kampf in der Konstrukteurswertung in die entscheidende Phase. Interlagos stand vor über 50 Jahren erstmals im Formel-1®-Kalender und bietet uns jetzt die nächste Chance auf wichtige Punkte.
Nach der Höhenluft von Mexiko-Stadt wartet an diesem Wochenende in Brasilien eine ganz andere Herausforderung auf Audi Revolut F1® Team.

Gabi kehrt zu seinem zweiten Heimrennen nach Interlagos zurück. Nach dem frühen Aus im Vorjahr will er 2026 alles richtig machen. Die Paulistas werden ihn in jeder Kurve anfeuern, da sind wir sicher.

Diesen Ort muss man einfach lieben. Das kurvige Layout, die langen Geraden und die Höhenunterschiede machen Interlagos zu einer der spannendsten Mischungen im Kalender. Wenn es um Rad-an-Rad-Duelle geht, enttäuscht Brasilien selten.

Die ersten Prognosen für das Wochenende deuten auf Regen und Gewitter hin. Und Regen hat in Interlagos auf der Strecke oft dramatische Folgen. Die Regenjacken sind schon eingepackt.

Zum ersten Mal seit 2019 läuft das Wochenende in Interlagos wieder im klassischen Format. Ohne Sprint stehen drei Freie Trainings auf dem Plan, um sich mit dem Audi R26 auf die Strecke einzustellen.
Strecke
Autódromo José Carlos Pace, Interlagos
Ort
São Paulo
Streckenlänge
4,309 km
Renndistanz
305,879 km
Rundenanzahl
71
Erster Grand Prix
1973
Schnellste Rennrunde
1:10,540, 2018
Wochenendformat 2026
Standard-Wochenende
Interlagos war eine der ersten Strecken gegen den Uhrzeigersinn im Formel-1®-Kalender und packt viel in eine Runde von rund 70 Sekunden. Das Layout begünstigt Überholmanöver, knappe Zieleinläufe sind jederzeit möglich. Für ein erfolgreiches Wochenende kommt es vor allem auf drei Dinge an: die Randsteine, die Beschleunigungszonen und eine flexible Strategie.

Interlagos hat einen der markantesten Startabschnitte im Kalender. Am Ende der ansteigenden Hauptgeraden geht es bergab in die enge erste Kurve, einen Hotspot für Überholmanöver. Danach schlängeln sich die Fahrer durch das Senna-S. Am Sonntag dürfte es hier Konter geben.

Die Kurven 4 und 5 sind ein weiterer wichtiger Überholpunkt in Interlagos. Entscheidend ist ein guter Ausgang aus der Kurve davor, der Curva do Sol. Weil es eine doppelte Linkskurve ist, gibt es gleich zwei Gelegenheiten für ein Manöver.

Die Kurven 8 und 10 locken zum Überholen, doch über die Jahre sind hier viele Manöver schiefgegangen. Der beste Plan? Druck auf den Vordermann machen und auf einen Fehler hoffen. Denn das Profil dieser Kurven verleitet Fahrer oft dazu, zu tief hineinzufahren und Rundenzeit zu verlieren.

Kurve 12 ist eine Schlüsselstelle in Interlagos, denn hier beginnt der Anstieg zurück zur langen Start-Ziel-Geraden. Ein effizienter Energieeinsatz ist entscheidend. Bis zur Ziellinie folgen nur noch ein paar kurze Linksknicke.

Unser Fahrertrio ist bereit für Interlagos. Allen voran Gabi: In Mexiko-Stadt holte er seine ersten Grand-Prix-Punkte seit der Sommerpause, jetzt reist er zu seinem Heimrennen. Dreimal kam er in dieser Saison bereits auf P08 ins Ziel. Vor seinen treuen Fans würde der Lokalmatador sicher gern weitere Punkte nachlegen.
Interlagos gehört zu Nicos besten Strecken im Kalender. Hier holte er 2010 in seiner Debütsaison im Regen seine erste Pole-Position, 2012 führte er den Grand Prix 30 Runden lang an. Insgesamt achtmal kam er in die Top 10, zuletzt im Vorjahr auf P09. In den letzten neun Rennen punktete Nico viermal. Bei seiner Bilanz in Interlagos könnten in Brasilien weitere Punkte folgen.
Außerdem bekommt Audi Development Driver Freddie Slater nach seinem ersten Einsatz an einem Formel-1®-Rennwochenende in Mexiko-Stadt eine zweite Chance im Audi R26. Er übernimmt für die Session Nicos Rennwagen. Sobald die Boxengasse zum FP1 öffnet, will er keine Minute verschenken.
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