
Audi Revolut F1® Team | Spaniens Formel-1®-Historie

Audi Revolut F1® Team betritt an diesem Wochenende Neuland: Die Formel 1® ist beim Großen Preis von Spanien 2026 zum ersten Mal am Madring zu Gast.
Zum Abschluss des letzten Double-Headers der europäischen Saison reist Audi Revolut F1® Team 1.600 km südwestlich von Monza nach Madrid – Schauplatz des Großen Preises von Spanien 2026. Nach 35 Jahren am Circuit de Barcelona-Catalunya hat der Grand Prix damit eine neue Heimat. Die Formel 1® kehrt nach Madrid zurück – zuletzt war sie 1981 hier zu Gast. Damals gewann Gilles Villeneuve den Großen Preis von Spanien, den letzten von neun Läufen des Circuito de Jarama im F1®-Kalender. Jarama lag noch 30 km nördlich der Stadt – der brandneue Madring liegt dagegen mitten im Herzen der spanischen Hauptstadt.

Die Geschichte der Formel 1® in Spanien beginnt in Pedralbes, einem Stadtteil am Rand von Barcelona. Der Stadtkurs nutzte die breiten Straßen und weiten Kurven des Viertels und war 1951 und 1954 zweimal Austragungsort der F1®. Beide Male bildete er den Saisonabschluss. 1951 sicherte sich Juan Manuel Fangio hier seinen ersten Titel, drei Jahre später hatte der Argentinier seine zweite Weltmeisterschaft bereits vor dem Rennen in Spanien entschieden.
Pedralbes war schnell, spektakulär und beim Publikum beliebt. Nach der Katastrophe von Le Mans 1955 geriet die Sicherheit des zuschauergesäumten Stadtkurses jedoch in die Kritik. Eigentlich sollte die Formel 1® zum Saisonende dorthin zurückkehren, doch die tragischen Ereignisse von Le Mans führten zur Absage zahlreicher Rennen – auch der Große Preis von Spanien war betroffen.


Der F1®-Auftritt im Madring beim Großen Preis von Spanien 2026 ist nicht der erste Besuch des Sports in Madrid. Bereits zwischen 1968 und 1981 war der Circuito del Jarama neun Mal Schauplatz des Rennens. Die Strecke liegt rund 30 Kilometer nördlich der Stadt und stammt aus der Feder von John Hugenholtz, der auch die japanische Rennstrecke Suzuka entwarf.
Wo Pedralbes breit und offen war, bot Jarama das Gegenteil: eng und mit wenig Raum zum Überholen. Am deutlichsten zeigten sich die Grenzen der Strecke bei ihrem letzten Kalenderauftritt 1981. Gilles Villeneuve gewann das Rennen, obwohl mehrere Wagen mit Ground-Effect-Technik und höheren Kurvengeschwindigkeiten dicht hinter ihm blieben. Am Ziel trennte die ersten fünf Fahrer nur etwas mehr als eine Sekunde – ein packendes Rennen, das Villeneuve vor allem seiner Fähigkeit verdankte, die enge Strecke zu verteidigen, auf der Überholen extrem schwierig war. Wegen dieser Enge strich man Jarama in der Folge aus dem Formel-1®-Kalender.



Während der Jarama-Jahre teilte sich die Strecke die Austragung mit Montjuïc, einem Kurs am Rand von Barcelona. Montjuïc verlief als Stadtkurs am Hang des gleichnamigen Bergs, der die Stadt von Süden überragt. Die Strecke bestand aus zwei sehr unterschiedlichen Hälften – einem langsamen Auftakt und einem schnelleren zweiten Teil – und stellte Fahrer wie Ingenieure vor eine echte Herausforderung. Von den vier Formel-1®-Läufen zwischen 1969 und 1975 ist heute kaum noch etwas zu sehen, wer aufmerksam durch das Viertel geht, findet aber noch ein paar Spuren.
Die Sicherheitsstandards der Formel 1® entwickelten sich zu dieser Zeit stetig weiter, doch Montjuïc zeigte, wie viel Weg der Sport noch vor sich hatte. Vor dem Großen Preis von Spanien 1975 äußerten die Fahrer Bedenken zur Streckensicherheit, Mitglieder aus dem Fahrerlager besserten daraufhin die unzureichend gesicherten Leitplanken selbst nach. Im Rennen überschlug sich der Wagen von Rolf Stommelen nach einem Kontakt mit einer Leitplanke und flog in die Zuschauermenge. Vier Menschen starben – die Strecke verschwand danach folgerichtig aus dem Formel-1®-Kalender.



1985 eröffnete die neu gebaute Strecke in Jerez, ein Jahr später kehrte der Große Preis von Spanien nach fünf Jahren Pause dorthin zurück. Ayrton Senna, Alain Prost und Nigel Mansell – die prägenden Namen ihrer Ära – gewannen hier, doch schon 1990 verlor Jerez den Grand Prix wieder. Zweimal war die Strecke danach noch Schauplatz des Großen Preises von Europa, 1994 und 1997.
In diese Zeit fällt auch das berühmteste Rennen der Strecke: der Große Preis von Europa 1997. Im letzten Saisonlauf kämpften Michael Schumacher und Jacques Villeneuve Rad an Rad um den Titel. Nach einer dramatischen Kollision setzte sich der Kanadier durch, Schumacher wurde in der Folge aus der Fahrerwertung ausgeschlossen.
Der Abschied vom Formel-1®-Kalender verlief für Jerez ungewöhnlich: Nach dem Rennen 1997 unterbrach der Bürgermeister der Stadt die Siegerehrung und überreichte eigenmächtig einen Pokal, für den er gar nicht vorgesehen war. Die FIA sprach der Strecke daraufhin zunächst das Recht auf einen weiteren Grand Prix ab, revidierte diese Entscheidung jedoch später. Ausgetragen wurde seither trotzdem kein Rennen mehr in Jerez – wohl aber kehrten die Teams für Wintertests immer wieder an den Ort zurück.



1991, im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele des Folgejahres, bekam Barcelona eine neue Rennstrecke. Der Circuit de Catalunya bei Montmeló, rund 30 Kilometer nördlich der Innenstadt, löste Jerez als Schauplatz des Großen Preises von Spanien ab – man erwartete dort mehr Zuschauer als am bisherigen Austragungsort.
Catalunya ist die bislang langlebigste aller spanischen F1®-Strecken: Von 1991 bis 2025 fand der Große Preis von Spanien hier ohne Unterbrechung statt. In dieser Zeit gab es viele verschiedene Sieger, zwischen 2006 und 2016 gewann sogar elf Mal in Folge ein anderer Fahrer.
Nach der Unterzeichnung eines neuen Vertrags in diesem Jahr bleibt Barcelona im Kalender vertreten – alle zwei Jahre, 2028, 2030 und 2032, unter dem neuen Namen Barcelona Grand Prix.


Ein spanischer Schauplatz stand zwar im F1®-Kalender, war aber nie Austragungsort des Großen Preises von Spanien: der Valencia Street Circuit. Der Stadtkurs am Hafen der Stadt war von 2008 bis 2012 Schauplatz des Großen Preises von Europa. Sein Streckenlayout umfasste 25 Kurven und führte über eine Klappbrücke.
In Erinnerung blieb der Kurs vor allem für den Flugunfall von Mark Webber 2010 und für Michael Schumachers letztes Podium seiner glanzvollen Karriere 2012 – die Zeit von Valencia im Kalender war kurz, aber einprägsam.
Ab 2013 sollte sich Valencia eigentlich mit Catalunya bei der Austragung des Großen Preises von Spanien abwechseln, dazu kam es nie: Der Große Preis von Europa 2012 blieb das letzte Rennen an diesem Ort. Heute liegt die Strecke größtenteils verlassen da, mit verblassten Bordsteinmarkierungen, verwitterten Leitplanken und ausgeblichenen Sponsorenlogos.

Im Januar 2024 gab man bekannt, dass die Formel 1® 2026 nach Madrid zurückkehrt: Ein hybrider Stadtkurs rund um das Messegelände IFEMA Madrid wird zum neuesten Schauplatz des Großen Preises von Spanien.
In den zweieinhalb Jahren seither arbeiteten die Organisatoren rund um die Uhr, um die Strecke für ihr Formel-1®-Debüt vorzubereiten. Nur wenige Tage vor dem ersten Renneinsatz ist der Kurs nun startklar – inklusive der spektakulären Steilkurve La Monumental.
Zu den bislang letzten Siegern in Madrid zählen Gilles Villeneuve, Mario Andretti und James Hunt. An diesem Wochenende beginnt in der spanischen Hauptstadt ein neues Kapitel – Audi Revolut F1® Team steht am Start.



Audi Revolut F1® Team | Spaniens Formel-1®-Historie

GP von Spanien

Audi(o)

GP von Spanien

GP von Spanien

GP von Italien

GP von Italien

GP von Italien

GP von Italien

Saison 2026

GP von Italien

GP von Italien

All for One

GP der Niederlande

GP der Niederlande

GP der Niederlande

GP der Niederlande

GP der Niederlande

GP der Niederlande

Saison 2026

F1® Insights

DDP

Saisonrückblick

Interview

All for One

Breaking News

GP von Ungarn

GP von Ungarn

GP von Ungarn

GP von Ungarn

Challenge

GP von Ungarn

GP von Ungarn

GP von Belgien

GP von Belgien

GP von Belgien

GP von Belgien

GP von Belgien

GP von Belgien

GP von Belgien

All In

Nico vs. Gabi

Blick auf die Saison

GP von Großbritannien

GP von Großbritannien

GP von Großbritannien

GP von Großbritannien

GP von Großbritannien

GP von Großbritannien

GP von Großbritannien

GP von Großbritannien

GP von Österreich

GP von Österreich

GP von Österreich

GP von Österreich

GP von Österreich

GP von Österreich

Exklusiv für die Community

GP von Österreich

GP von Österreich

All for One

GP von Barcelona

GP von Barcelona

GP von Barcelona

GP von Barcelona

GP von Barcelona

GP von Barcelona

GP von Barcelona

GP von Barcelona

GP von Barcelona

GP von Barcelona

Hospitality

GP von Monaco

GP von Monaco

GP von Monaco

GP von Monaco

Audi

The Flying Mantuan

GP von Monaco

GP von Monaco

GP von Monaco

GP von Kanada

GP von Kanada

GP von Kanada

GP von Kanada

GP von Kanada

DDP

GP von Kanada

Podcast

GP von Miami

All for One

GP von Miami

GP von Miami

GP von Miami

GP von Miami

Update

Interview

Exklusiv für Sammler

GP von Miami

All for One

Supporte Nico und Gabi im adidas x Audi Revolut F1® Team Graphics Pack.
Hol dir dein Lieblingsdesign aus dem adidas x Audi Revolut F1® Team Graphics Pack.
















